Venedig 2012

Nun ist das schon wieder zwei Monate her, wo wir in der Lagunenstadt waren, eine Unzahl von Bildern mussten gesichtet und sortiert werden. Da ich dieses Jahr viele Bilder im Panoramastil aufgenommen habe, war die Bearbeitung auch recht aufwendig. Leider muss ich auch gestehen, dass die eine oder andere Aufnahme nichts geworden ist, jedenfalls aus meiner Sicht. Trotzdem sind es eine Menge von Fotos geworden. Diese jetzt alle hier zu zeigen, hmmm heute noch was vor? Gut das wird nichts, deshalb habe ich es diesmal in einige Kapitel aufgeteilt. Okay, das eine oder andere Panorama werde ich sicher auch zeigen. Somit werde ich in 4 Kapiteln ein wenig von der Reise berichten.

Beginnen möchte ich mit jemandem, den alle irgendwie kennen und der zu Venedig gehört wie die Gondeln auf dem Canale Grande. Von Commissario Guido Brunetti, aus der Feder von Donna Leon. Wir besuchten eine geführte Brunettitour. Ausgerechnet an diesem Tag spielte das Wetter nicht mit, grau Regen und Sturm, so waren wir 4 mit der Venezianerin Dott. Fiona Giusto auf den Spuren des Commissario in seiner Heimatstadt. Unterschiedlicher ging es kaum, die einen kannten nur die Bücher, die anderen nur die Fernsehproduktionen. Für Dott. Fiona Giusto war dies aber kein Problem, denn sie kannte beides. Wenn man glaubt, dass Donna Leon und Brunetti in Venedig bekannt seien, wie Dan Brown mit seinem Werk Iluminati in Rom, weit gefehlt. In Venedig kennt man die Schriftstellerin schon, jedoch nicht unbedingt den Commissario Brunetti.  Auf ihren Wunsch hin sind nämlich keine der Bücher in italienischer Schrift erschienen. Aufmerksam wurden die Venezianer, durch die Touristen, die in der Lagunenstadt, welche nach den detaillierten Romanvorlagen die Schauplätze besuchten. Wie uns Dott. Fiona Giusto erzählte, gab es ein Café, in dem der Commissario pflegte, sein Espresso zu trinken. Dieser war von dem Andrang so stark besucht, das er die Autorin bat, ihn aus dem Buch zu streichen. Das tat sie und der Hype lies nach. Da die Bücher im englisch- und deutschsprachigem Raum sehr beliebt sind, kann man sich vorstellen, wie viele Leute die Schauplätze besuchen. Dazu kommt jetzt noch die erfolgreiche Verfilmung der ARD. Die Schauplätze vom Film und Buch sind jedoch teilweise recht unterschiedlich. So ist die Filmquestura an einem anderen Ort, als im Buch beschrieben. Aber so konnten wir viele Schauplätze in einer gut 3 Stunden dauerten Tour ergehen. Man ist durch dunkel abgelegen Gänge geschlichen, die nicht so vom Tourismus bevölkert sind, und stand kurze Zeit später, wieder auf einem herrlichen Platz, der sich vor einem öffnete, bevor man in der nächsten Gasse wieder verschwand.  Ein Venezianer kennt seine Stadt halt. Die Zeit verging wie im Flug, den Regen und Wind hat man kaum noch gespürt.  Vielen Dank an Dott. Fiona Giusto, wir haben viel über die Geschichte, um die Geschichten in Venedig gehört und gesehen. Ich kann jedem nur solch eine Tour empfehlen.  Anbei auch die Adresse zum buchen solch einer Tour http://www.venicetours.it.  Wer mehr Infos zu den Schauplätzen von Commissario Brunetti haben will, findet sie auch hier.

 

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