Du musst was tun

Es wurde Zeit mal wieder etwas für sich selber zu tun. Wer kennt, dass nicht man wirbelt und macht und tut, aber etwas Zählbares kommt am Ende des Tages nicht dabei heraus. Man hadert an seiner Technik und Bildern. Kurzrum man hat so das Gefühl auf der Stelle zu treten. Wer kennt das nicht. Da kam mir ein Workshop vom „Business der Hochzeitsfotografie“ bei Paddy von Neunzehn72 gerade recht. Es war nicht der Erste, von einer Reihe von Workshops bei ihm. Der letzte lag aber schon gut zweieinhalb Jahre zurück. Wie wird es werden sich nach so langer Zeit wieder zu treffen?. Als ich ins Studio kam, wurde ich lautstark von Scampi begrüßt, das war neu. Aber sonst war es, als wenn sich Freunde nach einer längeren Zeit wiedertreffen. Eine herzliche, freundschaftliche Begrüßung, war der Eingang zum Tag, so als wäre man gestern das letzte Mal hier gewesen. Paddys Frau, welche sich rührend um das Wohl aller kümmert. Alle möglichen Variationen von Kaffee, Tee und lecker Essen. Der eigentliche Hauptgrund, warum wir hier erschienen sind, 🙂 . Sie kam auch nach kurzer Überlegung darauf, dass ich doch lieber Tee als Kaffee trinken mag. Kurzrum man fühlt sich sofort wohl dort im Studio. Nach und nach trafen weitere Mitstreiter ein. Pünktlich begann Paddy mit dem Workshop, wie üblich mit der klassischen Vorstellungsrunde, wobei dort schon über das eine oder andere Erlebnis im Rahmen der Hochzeitsfotografie gesprochen wurde. Lustiges und Pannen, die an solchen Tagen halt auch mal passieren können. Das alles lockerte die schon tolle Stimmung zusätzlich auf. Da es hier in diesem Workshop nicht um die Fotografie selber, sondern um das Business Hochzeit ging, lag der größte Teil bei Paddy. Frei und ohne mit irgendetwas hinterm Berg zu halten erzählt er vom Aufbau seiner Hochzeitsfotografie. Von den Vor- und auch Nachteilen in diesem Geschäft. Von Stunden des Glückes, von den Paaren und dem Ergebnis hinterher. Doch hinter alledem steckt ein hartes Management, viel Leidenschaft, Engagement, Disziplin, Ausdauer und Fleiß, die ein Fotograf braucht, um sein Paar glücklich zu machen. Der durchstrukturierte Tag, die Abstimmung mit dem Hochzeitspaar, die Zeitfenster zum Shooting unter Berücksichtigung des Lichtes und noch so vieles mehr um daraus ein gelungenes Event zu machen. Ein großer Teil seines Workshops lag im Bereich des Marketing, dem Punkt wo wir alle weniger Erfahrung hatten. Preisfindung und wo steht der Fotograf in der Rangliste der Hochzeit. Die Bilder halten ein Leben lang die Erinnerung fest, auf der Anrichte im Wohnzimmer, auf dem Nachtschrank oder an der Wand. Das Brautkleid hängt derweil im Schrank. Da war das eine oder andere Stirnrunzeln in der Runde zu sehen. Nachholungsbedarf im Aufbau der Website, das mächtige Google und seine persönliche Kontrollmöglichkeit. Da konnte Paddy richtig aus seinem Leben vor der Fotografie erzählen und uns mit dem einem oder anderen zum Erstaunen bringen. Hatte ich eigentlich auch die nette Betreuung durch Paddys Frau schon erwähnt? Ja, die Waage zeigt es deutlich am heutigen Morgen. In den Pausen hatten wir zwischendurch genug Möglichkeiten uns auszutauschen und über das eine oder andere zu fachsimpeln. Auch wurden zwischendurch Fotobücher der Hochzeiten durchgeblättert, Diashows um auch die Präsentation nicht zu vergessen. Am Ende des Tages rauchte der Kopf und ich hatte die Erkenntnis gewonnen einen Berg Arbeit vor mir zu haben, um zu dem Ergebnis zu kommen, welches ich mir wünsche. Packen wir es an. Danke Paddy, für wieder mal einen tollen Tag.

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