Lightroom 6

Nach fast 2 Jahren wird es wohl im März/April eine neue Version von Adobe Lightroom geben. Die Gerüchteküche auf die neue Version von Lightroom 6 hat im Netz schon so einiges ausgespuckt. Als neue Features werden dort Panoramafunktion, HDR, Gesichtserkennung und eine neue Diashow genannt. Gut, wer jetzt noch keine Zusatzprogramme hat, für den wird das bestimmt eine interessante Sache werden. Sollte jedoch nur die Panoramafunktion von Photoshop Elements übernommen worden sein, werden dort einige Teile fehlen, die finde ich für ein Panorama wichtig sind, wie manche Funktionen von PTGui. Aber bitte, man soll nicht vorher schon urteilen, bevor man es nicht selber getestet hat. Was ganz wichtig ist, dass geschrieben steht, dass die Performance verbessert wurde, das würde mich am meisten freuen. Auch sickerte durch, dass die Programme weiter als Einzelprodukt gekauft werden können. Nachteil wird sein, das LR 6 unter Windows nur noch mit einem 64-Bit-System laufen soll, also XP, Vista und alle 32Bit Versionen von Windows 7, sind damit Vergangenheit. Dann lasst uns mal hoffen, dass dies nicht nur leere Versprechungen sind und die Ware wie eine Banane ist, reifen kann sie beim Anwender… :)

PS: Die Infos über die zu Erwartenden Neuigkeiten habe ich aus vielen verschiedenen Quellen im Netz zusammengetragen, ich halte sie für plausibel, aber diese Infos sind natürlich nach wie vor nicht offiziell von Adobe bestätigt.

Nicht nur Hochzeiten

In der letzten Zeit kam im Bekanntenkreis und auch per Mail einige Anfragen wie „Machst Du nur Hochzeiten?“ oder echt toll so als Fotograf „ Kannst jeden Tag mit der Kamera rumspielen und fotografieren, das ist ja ein super Job. Ich muss den ganzen Tag gelangweilt im Büro sitzen“. Muss er gar nicht, denn wenn es ihm nicht mehr gefällt könnte, er sich ja einen neuen Job suchen, der ihn mehr fordert. :) Ich finde aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Aber wer glaubt, dass ein Fotograf nur fotografiert, ein bisschen an den Bildern digital bearbeitet und sonst nur Spaß hat ist dort falsch gewickelt. Das Ganze ist ein knallharter Job, verlangt nach unheimlich viel Selbstdisziplin und Kreativität. Auf der letzten Photokina in Köln gab es gerade darüber, von Calvin Hollywood, einen ausführlichen Vortrag, den ich nur teilen kann. Siehe auch meinen Blogeintrag im September darüber. Das Foto selbst ist nur der kleinste Teil von dem ganzen Job. Wer glaubt, dass man damit schnell berühmt und Reich wird, der hat sich geirrt. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wo die Outdoor Aufträge nicht da sind, ist es recht mühsam, sein Geschäft zu betreiben. Irgendwo in der riesigen Welt der Fotografen muss man sich seine Nische suchen und die Menschen finden, die sagen „Hey Deine Fotos sind toll, solche möchte ich auch haben oder machen wollen“, aber dieser Weg ist lang. Ich habe Workshops besucht bei einigen Kollegen im Umfeld (Patrick Ludolph von neunzehn72 und Steffen Böttcher dem Stilpirat aus der Nordheide) und verfolge auch gerne deren Entwicklung. Es sind Wege seine eigene Sichtweise zu erweitern, doch finden muss jeder seinen eigenen Weg selber. Es gibt auch viele Mitbewerber die den Job hinschmeißen weil am Ende des Tages nicht genug dabei herüber kommt. Gerade darüber gab es in letzter Zeit viele Berichte in verschiedenen Blogs und Facebook.

Doch zurück zur Grundfrage. Ich mache nicht nur Hochzeiten!! Ich begleite auch gerne Familien bei einem Familienshooting um schöne Fotos zu machen, woraus dann oft Kalender oder Fotobücher für die Verwandten entstehen, was mich natürlich freut. Ich gebe auch Workshops rund um die digitale Fotografie, bearbeite Kundenfotos digital auf, damit diese dann im neuen Glanze strahlen. Viel Spaß machen Porträt- und Einzelshootings, draußen in der Natur oder auch in netter Atmosphäre, gerne auch mit Kindern. Ich bin nicht so der Studiofotograf. Habe auch die eine oder andere kleine Pension fotografiert, damit eine WEB-Seite erstellt werden konnte. Gruppenfotos oder Firmenjubiläum sind eine echte Herausforderung der ich mich aber gerne stelle. Neben Hochzeiten sind jedoch Trauerfeiern das emotionalste was ich je gemacht habe. Fotos für Flyer erstelle ich gerne in einer Fotoserie. Hier werde ich in den nächsten Tagen einen netten Bericht über Heilfasten zu berichten wissen.

Gerne berichte ich von meinen Reisen überwiegend ist dort ja Italien mein Ziel, wie die meisten es ja schon wissen. Von diesen Bildern von Seebrücken, alten Laternen oder Stilfotografie habe ich schon einige verkaufen können. Manche Bilder wie Panoramafotografie oder andere Sachen stelle ich auch schon mal in kleinen Galerien aus, oder auch mit anderen zusammen auf einer Holzwand in irgendwelchen Einkaufscenter. Aber glaubt mir das Fotografieren, ist nur der kleinste Teil des Jobs, aber der, welcher am meisten Spaß macht.

 

 

Guten Morgen Travemünde

Am heutigen Morgen kam durch den Dunstschleier und Kälte der Nacht, doch ein wenig die Sonne durch, um Guten Morgen Travemünde zu sagen. Mal wieder gerade richtig hatte gerade mal die Kamera zur Hand um diesen netten Moment einzufangen. Sicherlich werden die Fotografen, die im Maritim wohnen, diesen Augenblick noch besser einfangen können, schon wegen der besonderen Lage. Vielleicht werden wir ja solch ein Bild demnächst als Titelbild, auf der Travemünde Aktuell oder Möwenpost, sehen. Bin gerade bei der Planung von den Terminen für Workshops, wobei ich da gerade langsam mal wieder ein Outdoorshooting in Lübeck oder Hamburg für April angedacht habe. Wer dazu Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden.

 

 

Kalender mit Lightroom

Vor kurzen habe ich bereits über einen Bericht über Zusatzprogramme unter Lightroom geschrieben. Besonders war der Kalender mit Lightroom zu erstellen. Aber jetzt bekam ich Anfragen wie das denn aussieht. So habe ich meinen Kalender von den Drehorten des Commissario Montalbano mal eingestellt. Wer mehr darüber wissen möchte, kann mir gerne eine Mail schreiben.

Adventurous Pro

Nach Einführung des neuen Themes Adventurous Pro, letztes Jahr im Sommer, von der Firma Catch Themes, war ich von dem flexiblen System begeistert. Auch haben wir noch Ideen den Blog damit Attraktiver zu machen, mit dem einen oder anderem Facelifting. Doch je weiter wir das Theme ausgearbeitet haben, desto langsamer wurde jedoch das Theme unter den Updates von Word Press bis zur jetzigen Version 4.1. Jetzt wurde die Version 3.0 des Themes vorgestellt und hat diese Probleme beseitigt. Auch passt es jetzt wieder besser mit den verschiedenen Browsersystemen zusammen. Alles Neues hat jedoch auch seinen Nachteil. Alte Browsersysteme können die Seite nicht mehr 100% darstellen. Dafür ist der Blog jetzt besser auf Handys und Tabletts zu sehen und zu erkennen.

 

Memo defekt

Was für ein Mist!! Nach einem Stromausfall im Haus ist leider mein Anrufbeantwortersystem Memo defekt ( Firma Speech) und somit doch tatsächlich nach fast 8 Jahren kaputt. Die Festplatte will einfach nicht mehr anlaufen. Erst wenn etwas im System nicht mehr funktioniert merkt man wie wichtig so ein System ist für den alltäglichen Ablauf geworden ist. Also mal im Internet nachschauen, was es so neues gibt und was lese ich dann. Das System wird seit 2011 nicht mehr verkauft, aber etwas kleiner geschrieben, das dieses System noch weiter instandgesetzt wird. Also werde ich mal eine Mail schreiben und schauen, wie teuer einem der Stromausfall dann so wird. Schade nur, dass man hier niemanden dafür zur Verantwortung ziehen kann. Jetzt muss ich mir bis dahin erst mal eine Lösung einfallen lassen. Bin ja nicht den ganzen Tag im Büro, also Umleitung aufs Handy. Aber auch kann ich bei einem Kunden schlecht mit einem neuen Kunden verhandeln. Es muss eine andere Lösung her.

 

Beste Zeit zum Fotografieren

Bei meinem letzten Einzelworkshop kam auch die Frage auf „Wann ist die beste Zeit zum Fotografieren“.  In der Fotografie dreht sich alles sehr viel um das richtige Licht. Meiner Meinung nach einer der besten Faktoren für ein gutes Foto. Wie Gewürze zu einem schmackhaften Gericht. Am alten bekannten Spruch “von 11 bis 3 hat der Fotograf frei” ist schon was dran, denn dann brennt die Sonne wie ein Bunsenbrenner  vom Himmel und beschert uns die hässlichen Schatten, die weder für Menschen- noch Landschaftsfotografie von Vorteil sind. Für mich die beste Zeit zum Fotografieren ist der frühe Morgen, am besten zum Sonnenaufgang. Dies ist eine kleine Hommage an die beste Zeit zum Fotografieren. Morgens, wenn die Sonne aufgeht und der Tag beginnt. Dann lohnt es sich vom Licht und der Stimmung her. Meistens ist man sogar alleine unterwegs an Stellen, die am Tag überfüllt sind. Man muss halt nur seinen inneren Schweinehund überwinden und sich aus dem gemütlichen Bett schwingen. Ein Stativ benötigt man nicht zwingend, da die aufgehende Sonne ja bereits genug Licht liefert. Nur kurz vor dem Sonnenaufgang kann es sein, dass die Belichtungszeiten noch zu lang sind, um die Kamera in der Hand zu halten ganz ähnlich wie auch abends zur blauen Stunde.  Bei der Belichtung orientiere ich mich auf den Bereich um die Sonne herum. Direkt das Zentrum der Sonne ist viel zu hell und brennt somit aus. Aber der ganze Bereich drum herum macht dann die Stimmung aus. Viele Teile des Bildes sind oft auch noch recht dunkel. Entweder man hellt diese Bereiche später auf oder lässt es einfach so. Ich finde ein Sonnenaufgangsfoto darf durchaus auch tiefschwarze Bereiche haben, es ist nun mal  eine Gegenlichtaufnahme, und somit eine sehr kontrastreiche Situation. Zum Fotografieren nehme ich hier überwiegend das manuelle Programm, die Belichtungsmessung stelle ich hier auf Matrix- oder mittenbetonter Messung. Viel  sehen kann kann man hier, wenn man eine Kameras mit Belichtungsvorschau hat. Am schönsten gefällt mir am Sonnenauf- und auch Sonnenuntergang, da man dieses Licht aus allen Richtungen nehmen kann. Mit dem Licht, dagegen oder auch von der Seite.  Da muss man ein wenig spielen aber es funktioniert fast immer und es ist schön. Aber egal wie es mit der Technik auch geht, es bleibt am Ende die Uhrzeit und das Licht, die sowieso den entscheidenden Unterschied machen. Durch schreiben und lesen, sowie das Diskutieren von Belichtungseinstellungen wird das Bild nicht besser. Ihr müsst früh aufstehen  Raus gehen, denn die beste Zeit zum Fotografieren bleibt für mich der Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

 

Alte Wirkungsstätte

Letzte Woche führte mich mein Weg wieder mal nach Hamburg. Es war ein verdammt kalter und nebeliger Tag. Ein Abstecher zum Abriss von meiner alten Wirkungsstätte war ein “Muss”. Darüber habe ich bereits im Juli und Oktober berichtet, wollte mal sehen, wie es jetzt aussieht. Was ist noch zu erkennen oder ist alles fort. Die Container sind verschwunden und die Reste der Tiefgarage bilden ein trauriges Bild, passte zu dem kalten nebeligen Tag. Doch scheint es fast so, dass gerade dieser Bereich erhalten bleibt. Damit würde, fast wie mit den ehemaligen Mitarbeitern, ein ganz kleiner Teil erhalten bleiben. Überall hier im Nagelsweg wird gebaut, auch bei Sharp sind die Bagger mächtig dabei, den ehemaligen Parkplatz und Fertigungshalle, um zu pflügen. Am Kanal stehen rund herum viele Bürokomplexe leer. Warten dort auch bereits die Bagger auf ihr Werk? Somit wird dieser Abriss glaube ich nicht der Einzige bleiben, um neuen teureren Wohnraum zu schaffen, schließlich wächst Hamburg. Ich werde an dieser Stelle weiter berichten, wenn ich dort wieder vorbei komme.

 

Neuen Workshopterminen

Was ist mit den neuen Workshopterminen los? So bekam ich in der letzten Zeit einige Mails, wann es denn neue Termine gibt. Im Moment sind tatsächlich die Seminarräume belegt und andere Räume würden die Kosten extrem in die Höhe schnellen lassen. Ab Februar/März werde ich wieder Grundlagentermine und digitale Bildbearbeitung anbieten können, da dann die Renovierung abgeschlossen ist. Ich werde auch einen Workshop neu anbieten, wo ich mich mit Euch über das Business Fotografie unterhalten möchte.

 

BGV A3 Prüfung

Bei dem letzten Fotoshooting musste ich meinem Auftraggeber nachweisen, dass meine elektrischen Geräte nach BGV A3 geprüft sind. Ansonsten hätte ich diese in dem Hotel nicht benutzen dürfen. Klar als Fotograf hat man meistens mit einem Haufen Akkus zu tun, aber ab und zu lade ich diese dann gleich wieder auf, oder benötige Strom für zusätzliches Licht, Laptop und so weiter. Dass lasse ich dann gerne von meinem Freund Detlef Hintze von SDL Hintze machen. Auch kommen wir dabei dann immer wieder ins Gespräch, wie viele Menschen und Betriebe da grob fahrlässig handeln. Denn diese Prüfung ist tatsächlich seit 01.04.1979 Pflicht für alle Betriebe. Da dies jedoch nicht ständig durch den TÜV-Nord kontrolliert wird, werden die Kosten eingespart. Erst wenn dann etwas passiert ist und der TÜV und die Berufsgenossenschaft nachfragt, beginnt der Ärger dann. Mir persönlich ist dies aus meiner früheren Berufstätigkeit bekannt, auch war ich in diesem Betrieb mehrere Jahre als Sicherheitsbeauftragter tätig. Dazu hatte ich bereits vor zwei Jahren schon einen Bericht geschrieben.

Auszug aus der BGV A3 bzw. TRBS 1201 (BetrSchV)

  • 3 Abs. 1 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel nur von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft den elektrotechnischen Regeln entsprechend errichtet, geändert und instandgehalten werden.
  • 5 Abs. 1,2 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel in bestimmten Abständen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden. Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden.

Haftung ohne Nachweis der BGV A3 Prüfung

Der Gesetzgeber verpflichtet Sie als Betreiber von elektrischen Anlagen und Geräten für die eingesetzten Betriebsmittel den technisch einwandfreien Zustand zu garantieren, was nur durch regelmäßige Prüfungen möglich ist. Im Falle eines eingetretenen Schadens werden Sie als Betreiber nachweisen müssen, welche Maßnahmen Sie unternommen haben, um die eingetretene Situation abzuwenden.